Telesis

telesis - der Begriff und die Bedeutung in unserer Arbeit

Der Begriff telesis (telos – Ziel) steht für den geplanten Fortschritt der sich durch die wohlüberlegte, behutsame Anwendung von Prozessen aus Natur und Gesellschaft ergibt. Der Begriff telesis ist  beschrieben in der Evolutionstheorie nach dem Soziologen L.F.Ward; - eine nachhaltige Weiterentwicklung der Gesellschaft kann nur durch ein kollektives Lernen erfolgen.

Ein Grundsatz der Telesis Theorie lautet: Umso mehr Mensch von den Prozessen der Natur und der Sozialisierung versteht, desto positiver wird sich dies auf die Natur und das friedliche Nebeneinander der Menschen auswirken. Wir von der Telesis entwickeln und begleiten Strukturverbesserungsprojekte. In enger Zusammenarbeit mit Unternehmen, Kommunen und Fachorganisationen entwickeln wir nachhaltige Konzepte und Begleiten die Umsetzung. Um nachhaltige Ergebnisse zu erreichen sind in den Projekten ökonomische Optimierungen und ökologisches Handeln in Einklang zu bringen.

Gründung, Entwicklung

Die Gründung erfolgte 1994 mit vier Mitarbeiten. Die Koordination transnationaler Forschungskooperationen, insbesondere im EU Forschungsprogramm, bilden den Arbeitsschwerpunkt.

Ab 1997 übernimmt Telesis zusätzlich zentrale Aufgaben in der Umsetzung des EU-Leader-Programms für das Gebiet Vorarlberg. Ergänzend werden Transnationale Strukturverbesserungsprojekte von telesis koordiniert und im Auftrag der Regionalentwicklung Vorarlberg abgewickelt.

Ab 2000 entwickelt telesis IT-Instrumente für das Projektmanagement und stellt das Know-how den nationalen Netzwerkstellen (AT, CH) zur Verfügung und verfolgen das Ziel einer weiteren Verbreitung.

Philosophie von Telesis

Der Begriff „Telesis“ ist eng mit der gesellschaftlichen Entwicklung verbunden und stammt aus der Sozialwissenschaft. Geprägt und beschrieben wurde der Begriff von dem Soziologen Lester Frank Ward (1841-1913, Washington D.C.) http://en.wikipedia.org/wiki/Lester_Frank_Ward . Er gilt als Gründungsvater der amerikanischen Soziologie. Bedeutend in dem Zusammenhang sind seine Thesen zur Entwicklung der Gesellschaft; zur gelenkten Evolution, die uns bei der Suche nach jenem Begriff, der unser Tun und Handeln zum Ausdruck bringen soll, imponiert hat. 
In seinem Werk „Psychologischer Evolutionismus und Konzept einer rational gelenkten Evolution (Telesis)“ beschreibt er die Grundsätze für eine gesellschaftliche Entwicklung. Wir erkannten in dem Ansatz unser Handeln und unser Bemühen um eine laufende Verbesserung in der Gesellschaft und in der Beziehung zur Umwelt.

Die Leitsätze der Evolutionstheorie nach Lester F. Ward entsprechen unserer Firmenphilosophie, weshalb wir den zentralen Begriff aus der Soziallehre zu unserer Firmenbezeichnung gewählt haben. Die Gründung der Firma Telesis erfolgte 1994.

Die Telesis Theorie Lester F. Ward vollumfänglich wiederzugeben würde den Beschreibungsrahmen an dieser Stelle sprengen, jedoch, ein Versuch in aller Kürze:

Stadien der Evolution (Natur, Mensch, Gesellschaft):

1. Genesis: Kosmogenesis, Biogenesis, Anthropogenesis, - eine von der Natur bestimme Evolution, eine vom Menschen nur bruchstückhaft ergründbare Entwicklung (Genese) , oft als übernatürliche Evolution bezeichnet, im katholischen Glauben ist „Genesis“ der Begriff für die Schöpfungsgeschichte.

2. Telesis: ist die Bezeichnung einer Evolutionstheorie von Lester Frank Ward (1841-1913), ein US-amerikanischer Soziologe, der als Gründervater der amerikanischen Soziologie gilt. Die Theorie ist bis heute unwiderlegt und findet in verfeinerter Form Erscheinung in der Sozialwissenschaft. Telesis (Telos = Zweck/Ziel): Die Theorie beschäftigt sich mit der Soziogenesis , betrifft die philosophischen- und sozialanthropologische Grundlagen , der Bildung sozialer “Kräfte” mit der Erkenntnis: zur Selbsterhaltung der Menschheit muss die Entwicklung der Gesellschaft zweckrational gelenkt werden. Moralische, ästhetische und kognitive Innovationen, reflexive Verwendung natürlicher und sozialer Kräfte führen zu Veränderungen in der Gesellschaft und bestimmen die Rahmenbedingungen für den Menschen. 
Nach einigen Lehren der Anthropologie unterscheidet sich der Mensch von anderen Organismen qualitativ durch seine Personalität, das heißt durch die relative Entscheidungsfreiheit und die Möglichkeit zur Selbstbestimmung. Das heißt gleichzeitig, dass der Mensch Einfluss auf die eigene, die soziale  und die Entwicklung der Natur nehmen kann und auch nimmt.
Die Entwicklung der Gesellschaft, die der Lebensqualität hängen daher immer stärker vom Wissen der Menschen über die natürlichen und soziologischen Zusammenhänge ab. Lester Frank Ward setzt in seiner Telesis Theorie auf die gezielte Weiterbildung der Gesellschaft. Er fordert die  gesellschaftspolitischen Kräfte auf, von einer direkten Lenkung der Gesellschaft  Abstand zu nehmen, die Kenntnisse zur Umwelt zu verbreiten, durch dynamische Aktionen (kognitive Innovation) den Mensch mit dem Kosmos in Einklang zu bringen und damit Fortschritt, Frieden und Bürgerzufriedenheit zu erreichen.

Kollektives Lernen

Telesis - telic society