Ski.Kultur.Arlberg

Auf dem Spuren eines Wunders in Weiß

Projektträger

ski.kultur.arlberg

c/o HuberHus, z.Hd. Herrn Johannes Bischof

6764 Lech am Arlberg

Kurzbeschreibung

Die Wurzeln des alpinen Skilaufs sind am Arlberg. Die Entwicklung dieser Sportart hat hier Ausgang genommen und die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Region maßgeblich beeinflusst. Dieses Kulturgut wird im Rahmen des Projektes systematisch aufgearbeitet und für die Nachwelt fassbar gemacht . Im Rahmen des Projektes werden Zeitzeugen befragt, und es wird eine umfassende Analyse und Inventarisierung von Bildern, Film- und Tondokumenten sowie von Gegenständen durchgeführt. Ein Trägerverein übernimmt die Koordination der Arbeiten, führt Veranstaltungen durch und betreut die wissenschaftlichen Begleiter. Das Projekt kommt regelrecht der Verpflichtung nach, den Ursprung der Skigeschichte zu dokumentieren und das Image der Skidestination insgesamt für den Tourismus zu stärken, so dass diese sich am Markt positionieren kann.

Ausgangslage

Maßgebende Akteure im Arlberggebiet sind zu der Überzeugung gelangt, dass es höchste Zeit ist, die kulturhistorische Geschichte des alpinen Skisports und des alpinen Skitourismus aufzuarbeiten und für die Nachwelt aufzubewahren. Noch sind Zeitzeugen aus der Anfangszeit des Skirennsports und Stammgäste des Skitourismus erreichbar, die über die Entstehung und Entwicklung dieser Sportart berichten können. Ausgehend vom Arlberg, hat der alpine Skilauf die Welt erobert. Nun gilt es, die Wiege dieser attraktiven Betätigung, die gleichzeitig ein elementares Kulturgut darstellt, zu erhalten und als touristischen Erfolgsfaktor der Region öffentlichkeitswirksam zu präsentieren. Dazu Robert Strolz: „Redet man von Tennis, denkt man an Wimbledon – spricht man von Motorsport, denkt man an Monte Carlo. Es ist Zeit, dass, wenn vom Skisport die Rede ist, an den Arlberg gedacht wird.“ Aus dieser Motivation heraus hat sich zur Vorbereitung des Projektes ein Proponententeam von über 30 Personen zusammengefunden, die sich dieser Herausforderung stellen wollen. Darunter sind auch wissenschaftlich tätige Personen, die sich bereit erklärt haben, ihr Umfeld und ihre Kompetenzen zur systematischen Aufarbeitung einzubringen. Das geplante Forschungsprojekt trägt den Titel: „Auf den Spuren eines Wunders in Weiß“ .

Ziele/Wirkung

Ziel des Projektes ist die kultur- und sozialwissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte des alpinen Skisports und des Alpinskitourismus am Beispiel der Region Arlberg.
Durch den weit gefassten, interdisziplinären Forschungsansatz werden der Facettenreichtum sowie die vielfältigen Abhängigkeiten und Wechselbeziehungen der gelebten Wirklichkeit erfasst und damit die Kultur- und Sozialgeschichte von Alpinskisport und -tourismus für jedermann nachvollziehbar dokumentiert. Mit den Ergebnissen und den begleitenden Aktionen soll es gelingen, die Region als „Wiege des alpinen Skisports“ am Markt zu positionieren und den Tourismus der Region als Wirtschaftszweig weiter zu stärken.

Inhalte

Im Rahmen des AP1 werden die Projektabsichten publiziert, Kontakte hergestellt, Informationsveranstaltungen und die Detailplanung des Projektes und der Abläufe durchgeführt. Das so bezeichnete Generalsekretariat (GS) ist für alle AP tätig und bedient sich einer allgemeinen Verwaltungsstelle für die Koordination von Terminen und der Abrechnung.
Mit in dem AP ist auch eine Coaching-Funktion berücksichtigt.
AP1: Generalsekretariat, Verwaltung
AP2: Wissenschaftliche Arbeiten
AP3: Restaurierung, Digitalisierung
AP4: Inventarisierung
AP5: Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen
AP6: Planung Arlberg-Ski-Museum

Resultate

Wissenschaftliche Aufarbeitung und Dokumentation des umfassenden Bild-, Film- und Textmaterials und der Zeitzeugenberichte, Öffentlichkeitsarbeit, Ausstellungen, Vorbereitung einer populärwissenschaftlichen Publikation, Web-Portal, Organisation und Durchführung von Events sowie die Planung eines Arlberg-Skimuseums und Ski-Archivs.

Bezug zum Programm

Das Projekt ist ein LEADER-Projekt aus der Periode 2007-2013. Projektvolumen: € 210.000. Das Projekt wurde aus 60 % aus LEADER-Mitteln finanziert. 40 % wurden vom Projektträger finanziert.